Das Haus am Dornbuschweg ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat mit den Förderschwerpunkten Sehen, geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung. Das Angebot richtet sich an blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche. In kleinen Gruppen wird unter der Anleitung von Fachpersonal anschaulich und handlungsorientiert gelernt. Die Schule kann mit oder ohne Unterbringung im Internat besucht werden. Als staatlich anerkannte überregionale Ersatzschule erheben wir kein Schulgeld.

Low Vision, Grundlagen in Orientierung und Mobilität, Unterstützte Kommunikation, Bewegungsförderung sowie das Erlernen Lebenspraktischer Fähigkeiten ziehen sich als Prinzipien durch alle Angebote. Die Grundlage der Förderung bildet eine fundierte Diagnostik in den einzelnen Förderbereichen.

Die Räumlichkeiten durchzieht ein differenziertes System visueller und taktiler Leitlinien, das die Schülerinnen und Schüler in ihrer Eigenständigkeit unterstützt. Farblich kontrastreich gestaltete Räume gehören ebenso zum Standard wie eine gute Beleuchtung.

Was uns ausmacht

  • Umfassende spezifische Fachkompetenz
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit auf hohem Niveau
  • Ganzheitliche und individuelle Förderplanung
  • Gezielte Förderung größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung
  • Enge Kooperation zwischen Schule, Wohnen und Elternhaus
  • Barrierefreiheit durch sehbehinderten- bzw. blindengerechte Ausstattung

Grundlage der pädagogischen Arbeit sind die Bildungspläne der Schule für Blinde und Sehbehinderte, der Schule für Geistigbehinderte und der Bildungsplan der Schule für Körperbehinderte. Klassenstundenpläne strukturieren den Tagesablauf und geben Sicherheit.

Wiederholungen, das Verbalisieren von Ankündigungen, alltagsorientierte Handlungen, bewusstes Erleben von Abläufen und Zusammenhängen und Grundlagen der Unterstützten Kommunikation fördern die aktive Teilhabe am Unterrichtsgeschehen und Alltagserleben. Der individuelle Förderplan bildet die Grundlage für alle sonderpädagogischen Maßnahmen von Low Vision bis Bewegungsförderung.

Blinden- und sehbehindertenspezifisch bedeutet bei uns

  • Fachdienste im Team verankert
  • Fundierte Diagnostik des Sehens
  • Eigens entwickelte diagnostische Instrumente
  • Barrierefreiheit bezogen aufs Sehen
  • Low Vision, Grundlagen in Orientierung und Mobilität sowie das Erlernen Lebenspraktischer Fähigkeiten als durchgehende Unterrichtsprinzipien
  • Vielfältige visuelle Wahrnehmungsmöglichkeiten
  • Blinden- und sehbehindertenspezifische Fördermaterialien
  • Moderne Hilfsmittel und Arbeitstechniken